Aktuelle Berichte

Hier findet ihr die aktuellen Berichte jeder Mannschaft.

 


Herren I : Sieg gegen den Tabellenzweiten nach furioser Aufholjagt!

 

Am letzten Heimspieltag (24.11.18) konnten die Schanzer den nächsten Coup mit 23:19 gegen den VfL Waldkraiburg landen und festigen ihren Platz direkt hinter den Spitzenpositionen. Dieser Heimerfolg war jedoch alles andere als ein Start-Ziel-Sieg und so mussten die HGler lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen, bis man sich im späteren Spielverlauf doch noch durchsetzen konnte.

 

Die Partie begann für beide Teams recht ordentlich, bis zur 9. Minute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, allerdings drehte sich nach dem 3:3 die Partie zu Gunsten der Waldkraiburger, welche die HG-Herren mit einer gut organisierten Abwehr vor Probleme stellten. Hinzu kamen auch vermehrt auftretende Unachtsamkeit der Gastgeber im Angriffsspiel, welche dem VfL stark in die Hände spielten und somit den Rückstand weiter anwachsen ließ. Der Halbzeitstand von 7:12 aus Sicht der Ingolstädter war daher auch völlig gerechtfertigt, da sich das Team noch teilweise im Tiefschlaf befand.

 

In der zweiten Halbzeit begann dann ab der 34. Minute das große Erwachen und die HG Ingolstadt kämpfte sich Tor für Tor zurück ins Spiel. In der Offensive wurde jetzt auch die Halbzeitvorgaben von Aushilfstrainer Jan Zobel umgesetzt, der den verhinderten Coach Daniel Diaconu vertrat, wodurch das Angriffsspiel nochmals einen deutlichen Schub bekam. Im Zusammenspiel mit einer kompakt stehenden Abwehrreihe kamen die Gäste kaum noch zu Torerfolgen und mussten der HG in der 47. Minute die Führung überlassen. In der Schlussphase versuchten die Waldkraiburger noch einmal mit einer Manndeckung die Wendung herbeizuführen, allerdings nutze das Heimteam die entstandenen Räume konsequent aus und beendete das Spiel mit 23:19.

 

Nach deutlicher Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte geht der Sieg verdientermaßen in Ordnung für die HGler. Dennoch sollte man beim kommenden Auswärtsspiel in Freising länger anhaltende Schwächephasen, wie in Halbzeit eins, möglichst vermeiden um sich wieder mit zwei Punkten belohnen zu können.


HG Herren II gewinnen gegen Tabellenführer HF Scheyern

 

(aba) Letztes Wochenende gewannen die Herren II der HG Ingolstadt 30:22 gegen die bis dahin noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Scheyern.

 

Den besseren Start in die Partie hatten eindeutig die Hausherren aus Ingolstadt, denn sie gingen bald 7:2 in Führung. Allerdings schien dann die Konzentration etwas nachzulassen, da die Handballfüchse aus Scheyern, durch unnötige Ballverluste seitens der Schanzer, auf 8:8 ausgleichen konnten. Dies gab den Gästen wohl dann auch den nötigen Antrieb nicht nachzulassen, denn sie gingen sogar 10:12 in Führung. Jedoch kämpften sich die HGler wieder zurück und konnten schließlich mit 14:13 in die Pause gehen.

 

Auch in Hälfte zwei hatten die Herren der HG den besseren Start, denn mit drei Toren in Folge konnten sie ihre Führung weiter ausbauen. Vor allem Torhüter Michael Rothemund ließ die Gegner verzweifeln, denn sogar sicher geglaubte Chancen konnte er entschärfen. Auch Tobias Rohrmeier hatte wieder einmal einen guten Tag erwischt und brachte die gegnerischen Goalies zur Verzweiflung. Zu diesem Zeitpunkt nahm vor allem die Spielhärte der Füchse zu, die schließlich zu insgesamt sechs Zeitstrafen und zwei roten Karten führte. Dennoch ließ der Spielwitz der Ingolstädter nicht nach und sie gewannen verdient mit 30:22.

 

Es spielten: Manuel Galsterer (TW), Michael Rothemund (TW), Thomas Adolf, Leonhard Rebmann (2), Felix Lutz, Korbinian Geis (2), Tobias Rohrmeier (12), Thomas Krupinski (1), Thomas Müller (4), Tjark Rieck (5), Matthias Rehner (1), Daniel Krautsieder (3).


HG Ingolstadt Damen II (13) : SSG Metten (17)

 

Vergangenen Samstag spielten die Damen II der HG daheim gegen den Tabellendritten aus Metten. Das Bild einer voll Bank täuschte. Zwei Spielerinnen fielen verletzt aus. Zudem waren drei weitere Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen und nur bedingt einsatzbereit.

 

Trotz der schlechten Besetzung starteten die Gastgeberinnen gut in die erste Halbzeit. Die Abwehrleistung war wie auch in den vorhergehenden Spielen über die gesamten 60 Minuten hinweg ordentlich. Darüber hinaus sicherte Nicole Murgg mit vier von vier verwandelten 7-Meter wichtige Tore, die in den Spielen zuvor allzu häufig nicht verwandelt wurden .

 

Die schwache Aufstellung stellte die Ingolstädterinnen vor allem im Angriff vor große Probleme. Bereits in den letzten Spielen waren Torchancen rar oder wurden nicht genutzt. Gegen die Gäste aus Metten gelang aufgrund eines schlecht besetzten Rückraums noch weniger. Trotz der Schwäche im Angriff, gingen die Damen II nur mit zwei Toren Differenz in die Halbzeitpause und konnten in der 35. Minute sogar 10:9 in Führung gehen.

 

Am Ende verlor man jedoch mit 13:17. Im Angriff muss nun eine deutliche Steigerung folgen, sonst wird es auch in Zukunft schwer mit einem Punktgewinn.

 

Reisch (Tor), Lanz (2), Sandgruber (1), Rabl, Hackl, Weinretter (1), Philipp (1), Murgg (5/4), Hernando, Dersch, Mihajlovic (1), Müller (1), Söder (1)


Offensiver Lichtblick: Pia Dietz (Mitte) erzielte in Freising drei Tore für die HG Ingolstadt. Am Ende konnte aber auch sie nicht verhindern, dass die Gastgeberinnen die Partie klar dominierten.
Offensiver Lichtblick: Pia Dietz (Mitte) erzielte in Freising drei Tore für die HG Ingolstadt. Am Ende konnte aber auch sie nicht verhindern, dass die Gastgeberinnen die Partie klar dominierten.

Ohne den notwendigen Biss

(Quelle Donaukurier)

 

HG-Damen beim 16:35 in Freising früh aussichtslos zurück

 

Weiterhin kein Erfolgserlebnis für die Handballerinnen der HG Ingolstadt: Die Schanzerinnen verloren das Spiel beim viertplatzierten Aufsteiger HSG Freising-Neufahrn mit 16:35 (8:20) und warten damit auch nach dem neunten Spieltag auf den ersten Punkt der diesjährigen Bayernliga-Saison. Das nächste Spiel steht erst in zwei Wochen an.

 

Trainer Peter Geier wurde sofort deutlich: "Es ist jede Woche dasselbe." Sein Team geriet nach 56 Sekunden in Rückstand, hielt die Partie in den ersten fünf Minuten noch offen (2:3), bis die gastgebende HSG die Führung kontinuierlich ausbaute: 3:8 hieß es nach zehn Minuten, 6:16 nach 20 Minuten, zur Halbzeit war Freising bereits mit zwölf Toren vorn (8:20).

"Die erste Halbzeit war unterirdisch", meinte Geier, und präzisierte: "Wir kriegen es nicht gebacken, in der Abwehr die Basics zu spielen. Die Räume sind zu groß, jeder steht für sich allein." Im Eins-gegen-Eins schaffe man es weiterhin nicht, Zugriff zu bekommen, die Folge: "Das sieht dann aus, als würde der Gegner durch einen Schweizer Käse durchlaufen. Das ist bitter."

Auch der Ausfall der Torjägerin Melanie Pöschmann, die in dieser Saison pausiert, falle da nicht allzu groß ins Gewicht, denn: "Wenn die Abwehr zu nachlässig ist, dann gewinnst du in keiner Liga ein Spiel. Ich verstehe nicht, warum man sich so gehen lässt."

In der Halbzeitpause appellierte der HG-Trainer an die Ehre seiner Spielerinnen, und dies zeigte zumindest streckenweise Wirkung. Zwar erzielten die Schanzerinnen in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte nur zwei Tore, im Angriff sah Geier aber auch nicht unbedingt ein Problem: "Wenn ich frei bin, muss ich ein Tor werfen", sagte der HG-Trainer einerseits, andererseits habe die HSG-Torhüterin aber auch ganz einfach gut gehalten. "Sie hat uns den Zahn gezogen", berichtete Geier, der nach der Pause verbesserte Abläufe in der Abwehr erkannte. "Das war akzeptabel und hat nach Handball ausgeschaut."

Freising-Neufahrn zog dennoch weiter davon und führte nach knapp 44 Minuten mit 27:10. Im Gegensatz zu den Vorwochen erkannte Geier keinen Lernfortschritt bei seiner Mannschaft, "höchstens "kleine Highlights im Zusammenspiel oder in der zweiten Welle. Es war ein bisschen frustrierend, dabei gewesen zu sein."

Immerhin gelang es den Schanzerinnen, die letzten zehn Minuten, wenn man sie isoliert betrachtet, mit 3:2 für sich zu entscheiden - am Ende stand dennoch ein deutliches 16:35. "Wir sind weit davon entfernt, ein Spiel zu gewinnen", analysierte der HG-Trainer die Lage. Und möglicherweise steckt auch ein größeres mentales Problem hinter der aktuellen Misere, mutmaßt Geier: "Vielleicht haben einige die Saison schon abgehakt. Ich habe prophezeit, dass wir eine lange Durststrecke haben werden, und alle wollten sich darauf einlassen."

Dies dann jedoch tatsächlich zu erleben, sei aber noch einmal etwas anderes. Die nächste Gelegenheit, ein Erfolgserlebnis zu erzielen ergibt sich am übernächsten Sonntag (18 Uhr), wenn die HG in der heimischen Paul-Wegmann-Halle den Vorletzten MTV Stadeln empfängt. "Wenn wir eine Chance haben, ein Spiel zu gewinnen, dann zuhause", meint Geier, der die zweiwöchige Pause insbesondere für bessere Abläufe in der Defensive nutzen will. "Angriff macht mehr Spaß, aber wir werden zu 80 Prozent die Abwehr trainieren."

HG Ingolstadt: Krug, Huber (Tor) - Häußler (7), Dietz (3), Günther (2), von Frankenberg, Geier, Kalthof, Voss (je 1), Schotterer, Fischer, Edelsbrunner, Ulisch, Enzensberger